Wasser sparen im Haushalt

Die Wohnnebenkosten sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen, Strom und Wasser sind schon fast zum Luxus geworden. Doch was in einem Haushalt an Wasser und Strom verbraucht wird, hängt ganz wesentlich vom Verhalten der Bewohner ab, denn jeder kann etwas dazu beitragen, Wasser und damit auch bares Geld zu sparen. Wenn sich die Menschen darüber bewusst werden, was bei den einzelnen Vorgängen im Haushalt tatsächlich verbraucht wird, dann werden sie auch ein Bewusstsein dafür entwickeln, diesen Punkten künftig mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Toilettenspülung
Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, dass die Toilettenspülung zu den Dingen gehört, die am meisten Wasser verbrauchen. Doch das muss man nicht einfach hinnehmen, man kann diesem enormen Verbrauch auch entgegenwirken. Wenn man eine neue Toilette einbauen lässt, dann sollte man auf jeden Fall gleich Wert auf einen sparsamen Wasserverbrauch legen.

Doch auch bei älteren Toiletten kann man den Wasserverbrauch positiv verändern. Viele Spülkästen verfügen über eine Spartaste, die man drücken kann, wenn man nur wenig Wasser zum Spülen benötigt, und das sollte man auch unbedingt tun. Sollte keine solche Spartaste vorhanden sein, kann man vom Fachmann auch einen Wasser-Stopp nachträglich einbauen lassen. Wenn man dann diesen Stopp betätigt, erfolgt die Spülung nur bei gedrückter Taste, so dass nicht mehr ein ganzer Spülkasten verbraucht wird.

Warmwasserpumpe modernisieren
In den Wasserleitungen eines Hauses zirkuliert ständig warmes Wasser, was selbstverständlich auch Energie verbraucht. Wenn die Laufleistung der entsprechenden Pumpe allerdings zu gering ist, dann muss man das Wasser länger laufen lassen, bis endlich warmes Wasser aus der Leitung kommt. Auf diese Weise wird natürlich unnötig Wasser verbraucht, weshalb man unbedingt an den Einbau einer intelligenten Pumpe denken sollte. Diese hat die Fähigkeit, sich an die Verbrauchsgewohnheiten der Hausbewohner anzupassen, so dass die Laufzeiten optimal sind. Auf diese Weise spart man nicht nur enorm viel Wasser sondern auch viel Geld für Strom und Wasser.

Duschen anstatt Vollbad
Auch bei der Körperpflege kann man einiges an Wasser spart, indem man das Duschen einem Vollbad vorzieht. Für ein Bad in der Wanne benötigt man zwischen 150 und 200 Liter Wasser, während beim Duschen nur rund 80 Liter Wasser durch die Leitung laufen. Doch auch beim Duschen gibt es ganz enorme Unterschiede beim Wasserverbrauch. Während man sich einseift, sollte man das Wasser solange ausstellen.

Auch der nachträgliche Einbau eines so genannten Dusch-Stopps macht Sinn, denn dabei bleibt die Wassertemperatur erhalten, auch wenn man den Wasserlauf kurzzeitig unterbricht. Im Handel gibt es auch spezielle Duschköpfe, die den Wasserverbrauch etwas senken können. Die speziellen Wasserspar-Brausen setzen dem Wasser Luft zu, so dass der Wasserverbrauch geringer ist. Der nachträgliche Einbau dieser Funktionen ist jederzeit einfach und problemlos möglich und stellt keine allzu große finanzielle Belastung dar.

Armaturen modernisieren
Doch im Badezimmer gibt es noch wesentlich mehr Einsparpotenzial. An den Armaturen kann man den Strahlregler austauschen, so dass weniger Wasser durch die Leitung fließt, allerdings ist dies nicht bei Niederdruckarmaturen möglich. Wenn man sich beim Händewaschen die Hände einseift, kann man kurzzeitig das Wasser ausstellen, das gleiche gilt beim Haarewaschen während des Shampoonierens.

Geschirrspülmaschine
Eine Geschirrspülmaschine verbraucht sicher nicht gerade wenig Wasser, doch immer noch wesentlich weniger als dies beim Spülen von Hand der Fall wäre. Die Spülmaschine sollte vor dem Betrieb immer komplett befüllt sein, bei vielen Geräten gibt es auch einen speziellen Sparmodus. Wenn man einen kleinen Haushalt hat, dann sollte man sich eventuell auch ein kleineres Gerät zulegen. Beim Kauf kann man gleich auf den Energie- und Wasserverbrauch achten und die einzelnen Geräte miteinander vergleichen.

Waschmaschine
Was für die Geschirrspülmaschine gilt, gilt im Grunde auch für die Waschmaschine. Auch hier sollte man sich vor dem Kauf nach dem durchschnittlichen Wasserverbrauch erkundigen. Außerdem sollte man auch hier nur volle Maschinen in Betrieb nehmen und eventuell auch einen niedrigeren Wasserstand wählen, wenn dies möglich ist.

Regenwasser verwenden
In vielen Bereichen des Hauses muss man nicht unbedingt Trinkwasser verwenden, so kann man zum Beispiel zur Bewässerung der Pflanzen im Garten auch Regenwasser verwenden. Dazu installiert man einen Auffangbehälter im Garten und hat somit die meiste Zeit ausreichend Wasser zur Verfügung. Ebenso kann die Toilettenspülung mit Regenwasser betrieben werden.

Leitungsverluste minimieren
Wasserhähne und WC-Spülkästen sollte man regelmäßig überprüfen, denn wenn diese defekt sind oder tropfen, dann macht das im Laufe der Zeit einen wesentlich höheren Wasserverbrauch aus.

 

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